17. September 2023

 

Platz 1 in Mühldorf !

Mühldorf: Schreck im Gespann-Finale – Venus siegt

 

Speedweek: Von Manuel Wüst 18.09.2023 - 08:57

Meist kosten Ausfälle und Disqualifikationen am Ende die Plätze auf dem Podest. Im Rahmenprogramm des Sandbahnrennens in Mühldorf kamen gleich vier der sechs Erfolgreichen trotz Punktverlust in die Top-3.

Der Showdown der Langbahn-Weltmeisterschaft hatte eine beachtliche Kulisse nach Mühldorf geführt und die anwesenden Zuschauer sahen auch in den Rahmenprogrammklassen spannenden Sport. In der internationalen Klasse der Seitenwagen war es dem MSC Mühldorf gelungen, wenige Wochen vor der Deutschen Meisterschaft am 3. Oktober in Herxheim die besten Gespanne aus Süddeutschland zu verpflichten.

Die ersten Laufsieger waren Markus Brandhofer und Markus Venus. Im dritten Lauf fiel Imanuel Schramm am Start aus und Venus übernahm die Führung, wurde dann aber plötzlich langsamer. «Mir ist der Lenkungsdämpfer gebrochen und ohne ist es fast nicht möglich, schnell zu fahren. Ich war zwar vorne und habe es versucht die Gegengerade hoch und auch in die Kurve rein, dann dachte ich aber ‚Nein‘. Wenn die anderen von hinten kommen, dann weiß man auf einen Meter oder zwei nicht genau, wie es den Lenker verschlägt und das war mir zu gefährlich», erklärte Markus die Situation SPEEDWEEK.com. «Ich habe gesehen, dass Immel Schramm innen steht und habe den einen Punkt nach Hause gefahren.»

Mit dem technischen Defekt büßte Venus vier Punkte ein, während Markus Brandhofer im dritten Lauf seinen zweiten Sieg einfuhr. Brandhofer ging mit 14 von 15 Punkten und als Favorit auf den Tagessieg ins Finale. Dann der Schreckmoment: Nach einer Kollision stürzte Brandhofer, Beifahrerin Sandra Mollema hat sich dabei das Schlüsselbein gebrochen und wird voraussichtlich am Dienstag operiert.

Markus Venus mit Markus Eibl sicherten sich im Wiederholungslauf den Finalsieg vor Imanuel Schramm und Nadin Löffler, die damit Gesamtdritte wurden. Kurios am Podest: Markus Venus und Immel Schramm verloren Punkte durch technischen Defekt, Markus Brandhofer durch den Sturz.

 

Name

L1

L2

L3

L4

Fi

Pu

Pl

Markus Venus | Markus Eibl

 

5

1

5

5

16

1

Markus Brandhofer | Sandra Mollema

5

4

5

 

S

14

2

Imanuel Schramm | Nadin Löffler

4

 

A

4

4

12

3

Raphael San Millan | Benedikt Zapf

 

3

3

D

3

  9

4

Karl Keil | David Jespen

2

 

2

3

2

  9

5

Achim Neuendorff|Johannes Schnaitter

0

1

4

 

1

  6

6

Andreas Horn | Jack Düringer

3

2

 

A

 

  5

7

Manuel Meier | Melanie Meier

1

A

 

N

 

  1

8

09. September 2023

 

Platz 1 in Vechta !

 

Maximum-Sieg in Vechta

So muss ein sauberes Rennen aussehen!? Im Training testeten wir noch unsere Möglichkeiten, um im Rennen dann ordentlich abzuliefern. Die -erfahrungsgemäß in Vechta recht glatte Bahn - lag uns diesmal absolut. Mit perfekten Starts und einer sauberen Linie machten wir ordentlich Meter und fuhren in allen Läufen maximale Punkte ein und landeten damit auf Platz 1. 

Unser nächstes Rennen ist am 17. September in Mühldorf.

 

Name

L1

L2

L3

L4

L5

L6

Fi

Pu

Pl

Markus Venus

Markus Eibl

4

 

 

4

 

4

4

16

 1

Mitchel Godden

Paul Smith

 

4

3

 

 

3

2

12

 2

Imanuel Schramm

Nadin Löffler

 

3

4

 

4

 

1

12

 3

Guillaume Comblon

Babtiste Comblon

2

 

 

2

A

 

3

7

 4

Markus Brandhofer

Sandra Mollema

 

1

 

3

3

 

N

7

 5

Wilfred Detz

Bonita van Dijk

3

 

1

 

 

2

0

6

 6

Manuel Meier

Melanie Meier

1

 

2

 

 

1

 

4

 7

Rémi Valladon

Dylan Fourcade

 

2

 

1

 

0

 

3

 8

Oliver Möller

Kim Kempa

 

0

 

0

2

 

 

2

 9

Mike Frederiksen

Desiree Holstein

0

 

0

 

1

 

 

1

10

26./27. August 2023

 

Red Bull - Ring

drei mal auf dem 2. Platz

 

Ein sehr erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns - auf dem österreichischen Red Bull Ring holten sich Markus Venus und Patrick Werkstetter gleich dreimal den zweiten Platz beim 20. Int. Rupert Hollaus Rennen.

Freies Training: 1:46:636 (Rang 6)

Quali 1: 1:41:796 (Rang 1)

Quali 2: 1:42:439 (Rang 1)

Im Silberlauf (Sprintrace 1 über 10 Minuten) am Samstag Abend holten sich Venus/Werkstetter den zweiten Platz.

Mit einer Spitzenzeit von 1:42:084 kamen die Beiden 0,476 Sekunden nach den Siegern Roscher/Burkard ins Ziel.

Sonntagmittag ging es dann ins Sprintrace 2 (Silberlauf über 10 Minuten). Trotz gutem Start von Markus Venus mit Patrick Werkstetter gelang es Mike Roscher mit Anna Burkard, sich an den Führenden vorbeizukämpfen.

Eine sehr spannende Verfolgungsjagd - Team Venus gelang es in der vorletzten Kurve sogar fast, sich an die Spitze zu setzen. Leider nur fast, denn an der Ziellinie fehlten letztlich (nur) 0,303 Sekunden auf den Sieger - abermals Roscher/Burkard mit 1:41:553.

Wir waren sehr zufrieden mit dem 2. Platz und freuten uns schon auf den Goldlauf am Abend.

Durch den minimalen Abstand in den beiden vorigen Rennen waren wir nun unglaublich motiviert.

Tatsächlich gelang es uns auch im Goldlauf, unseren “gebuchten” 2. Platz wieder zu erreichen. Über 9 Runden ging es mit unseren bekannten Konkurrenten Mike Roscher und Anna Burkard wieder heiß her. Letzten Endes fehlten uns aber wieder nur 0,835 Sekunden auf die Sieger mit 1:41:682.

Herzlichen Dank an Gerd Werkstetter und Alfred Heiß, unsere Mechaniker, an ITW (Robert Werth), dessen Gespann wir fahren dürfen, an Albert Raesfeld, ans gesamte Team Sattler (für alles) und natürlich an unsere Sponsoren!

Ein tolles Race-Wochenende mit super Ergebnissen und harten aber fairen Zweikämpfen (Gratulation an dieser Stelle nochmals an die “harte Nuss”, die wir nicht knacken konnten - Mike Roscher und Anna Burkard)!

Das nächste Rennen mit Markus Venus und Patrick Werkstetter im Straßengespann findet voraussichtlich am 7./8. Oktober 2023 in Oschersleben statt.

Auf der Sandbahn sind Markus Venus und Markus Eibl am 09.09.2023 in Vechta wieder am Start.

 

12. August 2023

 

Platz 9  bei der EM in Bad Hersfeld.

 

Nach mehreren technischen Problemen mussten sich Markus Venus und Markus Eibl leider abmelden.

 

 „Einen Versuch war‘s wert“

Die Erwartungen waren zwar ohnehin nicht allzu hoch, aber als im Training - wenn auch mit zusammengebissenen Zähnen, was Markus Venus’ Fuß anging - alles lief (Startbandtraining gewonnen), fiel die finale Entscheidung, auch im Rennen an den Start zu gehen.

Es folgte der erste Lauf und Venus/Eibl zogen ausgangs der Startkurve innen an allen Konkurrenten vorbei. Laufsieg und schlagartig andere Erwartungshaltung bei allen Beteiligten.

Natürlich war der Lauf für Venus nicht schmerzfrei zu fahren; der Fuß pumpte sogar ordentlich.

Aber mit neu geschöpftem Elan und nun „on fire“ ging es im zweiten Lauf ans Startband. Hier der erste Rückschlag: Probleme mit der Zündung und Komplettausfall der Zündanlage - wir mussten ins Innenfeld fahren und damit war der Lauf für uns beendet.

Schweren Herzens einen Lauf „verschenkt“. Aber gut - noch war nichts verloren, die Zündung getauscht und schon folgte der nächste Lauf.

Schock: Wieder gab es Probleme mit der Zündung - Ausfall der Zündanlage - wieder 0 Punkte.

Zurück im Fahrerlager tauschten wir die Zündung ein weiteres mal, ließen das Motorrad laufen und nach wenigen Sekunden war auch die dritte Zündung kaputt.

Tatsächlich fehlte nun auch die Zeit, ein weiteres Mal die Zündung zu tauschen und leider war es mehr als wahrscheinlich, dass auch im nächsten Lauf die Zündung kurz funken würde und uns dann wieder im Stich lies.

Anscheinend hatten wir das Pech, eine fehlerhafte Charge an neuen Zündungen bekommen zu haben, was Markus Venus letztlich dazu zwang das Rennen abzusagen.

„Der Laufsieg im ersten Lauf hat uns gezeigt, dass wir - trotz der Umstände - absolut mithalten können; gerne hätten wir ordentlich Vollgas gegeben um zu sehen, wie weit wir es schaffen können. Nachdem uns hier aber die Technik einen Strich durch die Rechnung machte, entschied ich mich - ja, unter anderem auch aus gesundheitlichen Aspekten - für die Absage. Einen Versuch war‘s wert; es ist nur leider nichts draus geworden…“, so Venus.

An dieser Stelle möchten wir den neuen Europameistern Markus Brandhofer und Sandra Mollema ganz herzlich zum verdienten Titel gratulieren!

Leider hat die EM-Teilnahme dem Heilungsverlauf am Fuß nicht sehr gut getan, weshalb wir leider die Teilnahme am Rennen in Pocking am 15.08.2023 absagen mussten.

Das nächste Rennen mit Sidecar-Team-Venus findet voraussichtlich am 9. September 2023 in Vechta statt.

Am 25. & 26. August 2023 werden Markus Venus und Patrick Werkstetter auf dem Red Bull Ring wieder versuchen, bei der Sidecar-Trophy eine gute Platzierung zu erreichen..

 

 

Name

L1

L2

L3

L4

Pu

C

B

Fi

Pl

Markus Brandhofer / Sandra Mollema

1

1

3

3

  8

 

2

1

  1

Mitchel Godden / Paul Smith

2

3

3

3

11

 

 

2

  2

Wilfred Detz / Bonita Van Dijk

3

3

3

2

11

 

 

3

  3

Imanuel Schramm / Nadin Löffler

2

3

A

1

  6

 

1

4

  4

Marco Hundsrucker/Flo Niedermeier

0

2

2

2

  6

 

3

 

  5

Rémi Valladon / Dylan Fourcade

3

2

1

2

  8

 

4

 

  6

Mike Frederiksen / Desiree Holstein

1

0

2

1

  4

1

 

 

  7

Manuel Meier / Melanie Meier

1

2

1

1

  5

2

 

 

  8

Markus Venus / Markus Eibl

3

A

A

N

  3

N

 

 

  9

Sven Holstein / Dennis Smit

 

 

 

3

  3

 

 

 

10

Josh Goodwin / Liam Brown

2

1

0

0

  3

 

 

 

11

Guillaume Comblon/Baptiste Comblon

0

1

2

0

  3

 

 

 

12

Raphael San Millan / Benedikt Zapf

0

0

1

N

  1

 

 

 

13

Oliver Möller / Kim Kempa

 

 

 

0

  0

 

 

 

14

 

Renntermine aktualisiert am 02.08.2023

 

Markus Venus optimistisch: «Auf geht’s, pack ma’s»

Von Rudi Hagen 02.08.2023 - 14:06

 

Markus Venus und Markus Eibl haben sich vom unverschuldeten Crash beim Sandbahnrennen in Altrip mittlerweile erholt. Die Pfarrkirchener wollen beim EM-Finale in Bad Hersfeld versuchen ihren Titel zu verteidigen.

 

Das Rennen an Fronleichnam in Altrip stand für zwei Gespanne unter keinem guten Stern. Im Finale des Klassikers führten Imanuel Schramm und Beifahrerin Nadin Löffler die Meute an, da riss an ihrem Motorrad auf der Geraden vor Start und Ziel bei voller Fahrt der Zahnriemen.

Markus Venus und Beifahrer Markus Eibl hatten keine Chance und prallten auf die abrupt langsamer werdende Konkurrenz. Fazit: Schramm und Löffler arg durchgerüttelt, doch schon zwei Tage später überstanden sie in Loppersum (NL) trotz vieler Schmerzen die EM-Qualifikation für das Europameisterschafts-Finale in Bad Hersfeld.

Schlimmer ging es für das deutsche Spitzenteam vom RSC Pfarrkirchen aus. Bei Eibl wurde später ein Absplitterung am Knorpel des Mittelhandknochens und ein Riss im Sprunggelenk diagnostiziert. Noch schlimmer kam es für Markus Venus. Der 40-Jährige musste zunächst in die Unfallklinik verbracht werden, wo man ein gebrochenes Sprungbein und ein mehrfach zertrümmertes Sprunggelenk feststellte.

Seither sind acht Wochen vergangen. Markus Eibl ist wieder fit und jetzt kam auch für Markus Venus beim ärztlichen Kontrolltermin die erlösende Nachricht: «Der Knochenwuchs geht gut voran und die Belastung darf ab sofort bis zur Schmerzgrenze erfolgen.» Damit steht der Teilnahme am EM-Finale am 12. August wohl nichts mehr im Wege.

Venus: «Es geht schließlich darum, den Europameister-Titel zu verteidigen. Da ich in letzter Zeit nicht trainieren konnte und auch bis zur EM sicherlich noch nicht auf dem Niveau sein werde, wie vor dem Unfall, rechnen wir uns nicht allzu hohe Chancen aus. Aber da ich grünes Licht vom Doc habe, wollen wir natürlich versuchen, den Titel zu behalten und werden unser Bestes dafür geben. Mal schauen, was dabei rauskommt.»

Seit dem Unfall am 8. Juni und der folgenden Operation am 20. Juni darf Markus Venus ab nächste Woche erstmals wieder arbeiten. Mit Hilfe unzähliger Nahrungsergänzungsmittel, einem Mix aus Schonung und zahlreichen, verschiedenen Übungen, Krankengymnastik und anderem mehr ist nun wohl das Schlimmste überstanden.

«An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders bei Dr. Marc Wick für die erstklassige Arbeit im OP und bei ihm und Dr. Simon Riedl für die tolle Beratung und Betreuung rundherum bedanken», so Venus im Nachhinein. «Ebenso geht ein dickes ‚Danke’ an Katrin Weidinger für die intensive physiotherapeutische Behandlung von Anfang an.Vielen Dank auch an das gesamte Team - ohne Euch ging es sowieso nicht. Und ein herzliches ‚Vergelt’s Gott’ an alle, die uns unterstützt haben, aktiv, finanziell, mit Genesungswünschen und so weiter. Ihr seid spitze und nicht zuletzt für Euch wollen wir auf jeden Fall unser Glück beim Rennen

Bad Hersfeld: Markus Venus hofft noch auf EM-Finale

 

Speedweek.com: Von Manuel Wüst 20.07.2023 - 09:54

 

Nach ihrem schweren Sturz beim Sandbahnrennen in Altrip verpassten Markus Venus und Markus Eibl das Sandbahnrennen auf ihrer Heimbahn in Pfarrkirchen. Die Hoffnung auf das EM-Finale haben sie aber noch nicht aufgeben.

Bis zum Sandbahnrennen in Altrip war die Saison für das Markus Venus und Beifahrer Markus Eibl noch gut verlaufen. In Pocking und Dingolfing feierte das Team vom RSC Pfarrkirchen Siege und in Herxheim wurden sie Dritte.

Das Sandbahnrennen in Altrip endete dann jedoch tragisch für die amtierenden Europameister, denn nach einem katastrophalen Crash wurde das Team dort zwar Zweiter, doch Markus Venus landete anschließend im Krankenhaus. Seitdem ist die Saison für sie verletzungsbedingt unterbrochen.

Im Endlauf von Altrip hatten die beiden Jagd auf das führende Gespann Imanuel Schramm/Nadin Löffler gemacht, doch an deren Motorrad riss ausgangs der dritten Runde auf der Startgeraden bei voller Fahrt der Antriebsriemen. Venus hatte keine Chance auszuweichen und prallte auf Schramms Gespann auf.

Markus Venus verletzte sich bei dem Sturz so schwer am Fuß, dass eine Operation nötig wurde. Seitdem geht der 41-Jährige an Krücken. «Ich kann derzeit nur teilbelasten und hoffe, dass ich den Fuß bald wieder voll belasten kann, aber die Heilung braucht ihre Zeit, ich muss da meinen Ärzten und deren Rat vertrauen», berichtete der Pfarrkirchener jetzt auf Anfrage von SPEEDWEEK.com.

Während das Team Venus beim Heimrennen in Pfarrkirchen ihr Motorrad für die Fans nur ausstellen konnte und nicht am Rennen teilnahm, besteht noch die Hoffnung, am 12. August beim EM-Finale in Bad Hersfeld dabei zu sein. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», so Venus, «ich bin mit den Ärzten im stetigen Austausch und wir werden vor der EM den Fuß nochmal röntgen und beratschlagen, ob ein Start möglich ist, da wir zudem noch einige Tage Vorlauf für die Lizenz brauchen.»

Wie fit das Gespann das bei einer möglichen Finalteilnahme sein wird, bleibt abzuwarten, denn Markus Venus und Markus Eibl sind bisher noch nie zusammen auf einer Grasbahn gefahren, auch wenn Eibl betont, dass er mit dem Fahrstil von Venus bestens zurecht kommt. «Der Markus hat einen super sauberen Fahrstil und das macht auch super viel Spaß, sonst hätte ich ihm nicht zugesagt, dass ich dieses Jahr mit ihm fahre.»

Bei den ersten Rennen dieser Saison hatte sich gezeigt, dass in der Gespannklasse mit den Briten Mitch Godden/Paul Smith wieder eine starke Konkurrenz für Venus/Eibl da ist. Doch das nimmt der 41-Jährige sportlich. «Das spornt gegenseitig an und ist eine gute Sache, denn jeder will gewinnen und das pusht einen so sehr, dass man schneller wird und das gefällt mir», so Venus. Er hofft, dass es spätestens in Bad Hersfeld wieder zu einem dieser packenden Duelle auf der Bahn kommen wird.

Am kommenden Samstag in Werlte werden Venus/Eibl aber noch nicht wie ursprünglich geplant starten können.

15. Juni 2023

 

Update nach Sturz

Nach den Arztbesuchen in der Heimat möchten wir Euch auf dem Laufenden halten:

Markus Eibl ist zwar noch nicht schmerzfrei aber auf bestem Weg dahin. Bei ihm besteht aktuell kein weiterer Behandlungsbedarf und in absehbarer Zeit sollte er wieder vollständig genesen sein. 

Markus Venus hat sich eingehend mit “seinem” Chirurgen beraten. Die Diagnose sind ein Bruch im Sprungbein und viele kleinere Brüche und Risse in bzw. um das Sprunggelenk und Mittelfußknochen.

Die kleineren Brüche wachsen aller Voraussicht nach bei Ruhigstellung des Fußes von selbst wieder zusammen. Der “große” Bruch am Sprungbein muss aber mit Schrauben fixiert werden. Hierfür ist die OP kommenden Dienstag geplant.

Danach - so die Prognose - sollte der Fuß einige Wochen nicht belastet werden.

Herzlichen Dank nochmals für die vielen Genesungswünsche!

 

08. Juni 2023

 

2. Platz und Notaufnahme in Altrip.

 

Der Tag fing sehr gut an. Startbandtraining gewonnen und unsere ersten beiden Läufe souverän gewonnen. In dritten Lauf mussten wir einen Punkt abgeben und zogen als bestes Team mit 14 Punkten ins Finale ein.

Im Finale folgte dann die Misere…

Am Start fuhr uns Mitch Godden in die Seite und Markus Venus und Markus Eibl hatten alle Hände voll zu tun, nicht zu stürzen und das Gespann irgendwie auf Spur zu halten.

Das gelang den beiden zwar, aber das gesamte Feld fuhr nun vor Ihnen. Etwas “angefressen” über diese Berührung am Start wollten Markus und Markus nun erst Recht das Finale für sich entscheiden und drehten den Gashahn ordentlich auf.

Ein ums andere Gespann ließen sie hinter sich und die Aufholjagd war zunächst ein voller Erfolg.

Doch gerade als sie innen an Godden/Smith und Schramm/Löffler vorbeiziehen wollten, riss am Gespann von Imanuel Schramm der Zahnriemen.

Das bedeutet, dass von einer Sekunde auf die andere kein Antrieb mehr stattfindet. Während des Rennens immer eine verheerende Situation, da es für nachfolgende Gespanne im Grunde garnicht erkennbar ist bzw. erst dann, wenn es zu spät ist - UND im Bahnsport gibt es KEINE BREMSEN.

Kurz gesagt: Venus/Eibl krachten bei voller Fahrt absolut unerwartet in das plötzlich nahezu stehende Gespann vor ihnen. An dieser Stelle gute Besserung an alle, die in diesen Unfall verwickelt waren.

Unsere Unfallfolgen: Absplitterung am Knorpel des Mittelhandknochens und ein Riss im Sprunggelenk bei Markus Eibl, der es zwar selbst zurück ins Fahrerlager schaffte aber dann doch den Sanitätern an der Bahn einen Besuch abstattete.

Markus Venus musste zunächst zur Behandlung in die Unfallklinik - durfte später aber auch mit nach Hause fahren. Leider mit einer unschönen Diagnose im Gepäck: gebrochenes Sprungbein und mehrfach zertrümmertes Sprunggelenk.

Markus Venus und Markus Eibl bedanken sich für die vielen Genesungswünsche!

(Trotz allem erreichten die Beiden auch ohne Finallauf den 2. Platz)

Wann und wo das nächste Rennen mit Team Venus stattfindet, werden wir zeitnah mitteilen, sobald die beiden wieder einsatzfähig sind.

 

Name

L1

L2

L3

L4

Fi

Pu

Pl

Mitch Godden / Paul Schmith

 

3

4

5

5

 17

  1

Markus Venus / Markus Eibl

5

 

5

4

S

 14

  2

Manuel Meier /  Melanie Meier

4

 

3

3

3

 13

  3

Marco Hundsrucker/Kim Kempa

3

4

1

 

4

 12

  4

Imanuel Schramm/Nadin Löffler

2

5

 

2

D

   9

  5

Raphael San Millan/Bene Zapf

 

2

2

1

S

   5

  6

Karl / Keil / David Kerstin

1

1

N

 

 

   2

  7

Patrick Zwetsch / Viktor Caric

D

0

 

N

 

   0

  8

Andreas Horn / Jack Düringer

 

 

D

 

 

   0

  0

Jens Lorei / Ralf Bittner

 

 

 

0

 

   0

10

04. Juni 2023

 

Schleizer Dreieck - Race 1 & 2 jeweils 2. Platz

 

Ein sehr erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns - in der Schleiz holten sich Markus Venus und Patrick Werkstetter zweimal den zweiten Platz.

Freies Training: 1:42:201

Zeittraining: 1:39:334

Quali: 1:38:121 (Startplatz: 5)

Runde um Runde erkannten Markus und Patrick, an welchen Streckenabschnitten noch “was rauszuholen” war, welcher Bremspunkt noch ein bisschen später gesetzt werden und welche Linie noch etwas idealer sein könnte - dann gab’s noch neue Reifen fürs Gespann und sie freuten sich schon, im Rennen ordentlich Gas zu geben.

Alle Läufe werden mit 600ccm und 1000ccm-Gespannen gestartet. Am Ende wird dann jede Klasse einzeln gewertet - daher weicht der Platz im Rennen meist von der tatsächlichen Platzierung ab.

Im ersten Rennen am Samstagabend holten sich Venus/Werkstetter den vierten Platz mit einer super Zeit von 1:37:440 und waren damit Zweitplatzierte in der 1000er-Klasse.

“Markus Venus fährt im Bahnsport normalerweise ohne Bremsen - aber wie man sieht kann er auch mit der Bremse richtig gut umgehen”, hörte man den Sprecher an der Bahn.

Sehr zufrieden ließen wir den Abend ausklingen. Einen Wehrmutstropfen gab es allerdings - Patrick knallte mit seiner Schulter auf der doch anspruchsvollen Strecke immer wieder an der gleichen Stelle gegen die Verkleidung - somit war uns die Pause über Nacht sehr willkommen.

Sonntagmittag ging es dann ins Race2. Patricks Schulter hatte sich zwar nicht wirklich gebessert; aber es hieß Zähne zusammenbeißen und los ging’s.

Markus und Patrick hatten einen guten Start und kämpften sich im Laufe des Rennens an einem Gespann vorbei und kamen auch immer näher an den nächsten Konkurrenten.

Sie fuhren an dritter Stelle mit einer Spitzenzeit von 1:36:800 durchs Ziel und erreichten damit in Ihrer Klasse nochmal den 2. Platz.

Herzlichen Dank an so viele Leute - allen voran aber an Gerd Werkstetter, unseren Mechaniker (und Patricks Papa), an ITW, dessen Gespann wir fahren dürfen, ans gesamte Team Sattler (für alles) und natürlich an unsere Sponsoren!

Ein tolles Race-Wochenende mit super Ergebnissen und einer leider etwas kaputten Schulter…

Das nächste Rennen mit Markus Venus und Patrick Werkstetter im Straßengespann findet am 26. August 2023 auf dem RedBull-Ring statt.

18. Mai 2023

 

Platz 3 in Herxheim.

 

Wer uns kennt, weiß, dass die Bahn in Herxheim leider noch nie unser Favorit war. Platz 3 war bisher das beste Ergebnis, das wir hier je erzielen konnten - und auch dieses Mal sollte es leider wieder dabei bleiben….

Am Vatertag sind wir normalerweise seit Jahren in Lüdinghausen auf der Bahn. Da aber am 3. Oktober 2023 die Deutsche Meisterschaft in Herxheim stattfindet, wollten wir heuer schonmal am Vatertag testen, wie es uns nach Jahren mit der Herxheimer Bahn ergehen würde.

Nun ja; schon bei der Anreise am Mittwoch schlitterten wir von einem Stau zum Nächsten und kamen viel später an als geplant. Da es während der Trainingsläufe Verzögerungen gab, hatten wir unerwartet doch noch die Möglichkeit, am Mittwoch ein paar Trainingsrunden zu fahren.

Mit dem Training am Mittwoch und auch am Donnerstag waren wir recht zufrieden und freuten uns schon aufs Rennen.

Im ersten Lauf mussten wir einen Punkt an Mitch Godden und Paul Smith abgeben und konnten 4 Punkte holen. Im zweiten Lauf legten wir einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin und gewannen den Lauf.

Im dritten Lauf dann das Desaster: Vorm Start verkeilte Markus Venus wie immer am Startband seine Ferse im Boden und ließ die Kupplung langsam kommen. Dann das große Pech - der Sand unter dem Fuß brach weg und der Vorderreifen schnellte ins Startband…

Bandberührung = Disqualifikation

Oh Mann… nun ja; wir hatten das Glück, dass unsere bis dahin gesammelten 9 Punkte ausreichten, um ins Finale einzuziehen.

Im Finallauf hatten wir zwar einen guten Start, Godden/Smith aber eine bessere Linie in der ersten Kurve und so mussten wir einen weiteren Punkt an die Briten abgeben.

Für uns hieß das in der Endwertung 13 Punkte und damit Platz 3.

Alles in allem sind wir zwar absolut zufrieden - ein Lauf weniger und trotzdem einen Platz auf dem Treppchen - unser Ziel war aber natürlich höher gesteckt.

Wir werden in Herxheim am 3. Oktober unser Bestes geben, um auch diese Bahn mal zu knacken.

Das nächste Rennen mit Sidecar-Team-Venus findet am 8. Juni in Altrip statt.

 

Name

L1

L2

L3

L4

L5

L6

Fi

Pu

Pl

Mitch Godden/P Smith

5

 

 

5

 

5

5

20

 1

Markus Brandhofer/S Mollema

 

4

4

 

 

4

2

14

 2

Markus Venus/Markus Eibl

4

 

5

 

D

 

4

13

 3

Manuel Meier/M Meier

 

5

 

3

A

 

3

11

 4

Patrick Zwetsch/Victor Caric

3

 

 

2

5

 

0

10

 5

Raphael San Millan/B Zapf

0

 

 

4

 

3

1

  8

 6

Karl Keil/David Kersten (D

 

3

 

1

3

 

 

  7

 7

Achim Neuendorf/J Schnaitter

1

 

1

 

4

 

 

  6

 8

Imanuel Schramm/N Löffler

 

A

3

 

 

2

 

  5

 9

Jens Lorei/Ralf Bittner

 

2

 

0

 

1

 

  3

10

Marco Hundsrucker/K Kempa

2

 

A

 

A

 

 

  2

11

Andreas Horn/J Düringer

 

A

2

 

 

A

 

 

12

01. Mai 2023

 

Platz 1 in Dingolfing - Maximum !

 

Vormittags waren wir recht zufrieden - Startbandtraining gewonnen und Regenwolken waren auch keine in Sicht.

Unser erster Lauf aber war gleich sehr nervenzehrend - dieser wurde nämlich viermal (oder waren es fünfmal…?) gestartet… Probleme mit dem Startband, Fehlstarts usw…

In dem Lauf, der dann nicht mehr abgebrochen wurde, hatten Mitch Godden und Paul Smith zunächst einen besseren Start, wir konnten uns aber an die Spitze kämpfen und erhielten die 3 Punkte. In Lauf 2 und 3 fuhren wir ebenfalls als Erste ins Ziel.

Im Finale kamen uns Godden/Smith zwar wieder sehr Nahe, konnten uns den 1. Platz aber auch hier nicht streitig machen.

Mit 12 Punkten und damit Maximum konnten wir den Renntag beenden.

Und tatsächlich kamen erst nach Rennende die ersten Regentropfen.

Das nächste Rennen mit Sidecar-Team-Venus findet am 18. Mai 2023 in Herxheim statt.

 

 

Name

L1

L2

L3

L4

L5

L6

Fi

Pu

Pl

Markus Venus/Markus Eibl

 

3

 

3

 

3

3

12

1

Mitch Godden/Paul Smith

 

2

 

2

3

 

2

  9

2

Marco Hundsrucker/Kim Kempa

 

1

3

 

1

 

1

  6

3

Imanuel Schramm/N. Löffler

3

 

 

1

2

 

0

  6

4

Manuel Meier/Melanie Meier

2

 

 

0

 

2

 

  4

5

Oliver Möller/Dana Frohbös

0

 

2

 

0

 

 

  2

6

Markus Brandhofer/M Zapf

1

 

0

 

 

1

 

  2

7

Patrick Zwetsch/Victor Caric

 

0

1

 

 

A

 

  1

8

 

 

23. April 2023

 

2. Platz in Brno (Brünn/Tschechien)

 

Zwar war es nur hobbymäßig nebenbei geplant und sollte nicht „an die große Glocke“; aber ein solch geniales Ergebnis wollen wir selbstverständlich mit Euch teilen.

Markus Venus wird die ein oder andere Int. SidecarTrophy mit dem Straßengespann von Robert Werth und der Unterstützung von Team Sattler fahren. Im Boot ist hier Patrick Werkstetter, der sofort Feuer und Flamme war, als dieses Vorhaben noch eine Idee war. Patrick, wir haben Dich gern an Bord und freuen uns schon aufs nächste Rennen! Herzlichen Dank auch an Patricks Papa Gerd Werkstetter, der uns als Mechaniker begleitet hat.

In Brünn waren wir nun an diesem Wochenende und im freien Training und den Qualifyings spielte sich unsere Wertung immer um den sechsten Platz ein - mit diesem Ergebnis waren wir absolut zufrieden. Schließlich war es unser erster Einsatz und wir sind ohne nennenswerte Zielsetzung gestartet.

Samstag Abend haben wir in Zusammenarbeit mit Sattler Josef noch einige Anpassungen vorgenommen. Danke, Sepp (für Alles)!!

Gleich am Sonntag im WarmUp merkten Markus und Patrick, dass das Gespann nun viel besser in der Spur lag. Das machte sich letztlich im Rennen und damit auch in der Platzierung bemerkbar.

Durch einen Top-Start und sehr guten Rundenzeiten landeten Markus Venus und Patrick Werkstetter auf einem genialen 2. Platz.

Wir sind absolut überwältigt und mehr als zufrieden mit dieser Leistung.

Das nächste Rennen auf der Straße wird voraussichtlich am 3./4. Juni am Schleizer Dreieck sein. Natürlich berichten wir gerne wieder, wenn es soweit ist.

Selbstverständlich hat der Bahnsport für uns oberste Priorität. Das nächste Rennen mit Sidecar-Team-Venus (Markus Venus und Markus Eibl) findet am 1. Mai 2023 in Dingolfing statt.

09. April 2023

 

1. Platz Pocking nach Rennabbruch

 

Abbruch nach zwei Läufen beim Osterspeedwayrennen in Pocking wegen Regen.

 

Die Wettervorhersagen waren zwar nicht ganz ideal, ließen aber darauf hoffen, dass es ein schöner - und vor allem trockener - Renntag werden würde.

Pustekuchen… leider war das Wetter nicht auf unserer Seite…

Der erste Lauf war super - klarer Start-Ziel-Sieg mit viel Abstand zu den Konkurrenten.

Pünktlich zum 2. Lauf setzte dann der Regen ein. Wieder ein souveräner Start-Ziel-Sieg und damit - bis dahin - 6 Punkte für Venus/Eibl.

Durch den anhaltenden, starken Regen wurden die Bahnverhältnisse immer schlechter und letztendlich wurde das Rennen vorzeitig abgebrochen.

Das bedeutete, dass Markus Venus und Markus Eibl nach zwei Läufen ungeschlagen auf Platz 1 landeten.

Das nächste Rennen mit Sidecar-Team-Venus findet am 1. Mai in Dingolfing statt.

 

Name

L1

L2

L3

L4

Pu

Pl

Markus Venus / Markus Eibl

3

3

 

 

 

 

Immanuel Schramm / Nadin Löffler

2

0

 

 

 

 

Marco Hundsrucker/M Rettenbeck

0

2

 

 

 

 

Manuel Meier / Melanie Meier

1

1

 

 

 

 

31. März 2023

 

Das morgige Training in Pfarrkirchen muß leider aufgrund des Wetters abgesagt werden.

24. März 2023 - Training Pocking

 

Die ersten Trainingsrunden der Saison drehten wir mit Markus Eibl in Pocking. Eine kleine Zitterpartie in Sachen Wetter - aber mit dem Training waren wir sehr zufrieden. Das nächste Training findet am 1. April in Pfarrkirchen statt (Training für Jedermann und freier Eintritt! Nähere Infos unter https://rsc-pfarrkirchen.de/training.php)

Wir freuen uns auf Euch!

Renntermine 2023

Die voraussichtlichen Termine für 2023 stehen fest:

 

März

Fr 24.

Pocking

Training

April

Sa 01.

Pfarrkirchen

Fahrertraining

April

So 09.

Pocking

Speedwayrennen

Mai

Mo 01.

Dingolfing

Sandbahnrennen

Mai

Do 18.

Herxheim/Lüdinghausen

Sandbahn/Grasbahn

Mai

So 21.

Plattling

Sandbahnrennen

Juni

Do 08.

Altrip

Sandbahnrennen

Juni

Sa 08.

St. Macaire

Grasbahnrennen

Juli

So 16.

Pfarrkirchen

Sandbahnrennen

Juli

So 23.

Zweibrücken

Grasbahnrennen

August

Sa 05.

Hertingen

Grasbahnrennen

August

So 06.

Melsungen

Grasbahnrennen

August

Sa 12.

Bad Hersfeld

Europameisterschaft

September

Sa 09.

Vechta

Sandbahnrennen

September

So 17.

Mühldorf

WM-Finale Solo

September

So 24.

Haunstetten

Sandbahnrennen

Oktober

Di 03.

Herxheim

Solo/Seitenwagen DM

 

 

Bitte beachten, dass es sich hierbei "nur" um Termine der Vereine handelt. Ob und welche Rennen wir wirklich fahren, wissen wir immer erst kurzfristig, wenn die Startverträge stehen.

 

11./12. März 2023

 

Motorradausstellung in Gern.

 

Schön war’s wieder, beim MSC Zeilarn in der Motorradausstellung in der Rottgauhalle in Gern (Eggenfelden) zu Gast sein zu dürfen!

Unser Gespann war für alle interessierten Besucher mal aus nächster Nähe zu betrachten. In einem kleinen Interview gaben Markus Venus und Markus Eibl einen Einblick in die Gespannwelt des Bahnsports.

Seitens des RSC wurde ordentlich die Werbetrommel gerührt für das Fahrertraining am 1. April 2023 auf der Rennbahn in Pfarrkirchen. Auch hier werden wir natürlich am Start sein - übrigens: An diesem Tag haben alle Besucher freien Eintritt! Wir freuen uns auf Euch!

10. März 2023

 

Nach Schock Erleichterung - Team Venus fährt weiter

Speedweek: Von Rudi Hagen 10.03.2023 - 00:40

Fast hätte Gespann-Europameister Markus Venus dem Bahnsport adé sagen müssen. Beifahrer Markus Heiß muss wegen Bandscheibenvorfällen bis auf Weiteres passen. Jetzt springt Markus Eibl als Beifahrer ein.

Markus Venus und Beifahrer Markus Heiß vom RSC Pfarrkirchen fahren seit 2009 zusammen in der Internationalen Lizenzklasse und sind seit zehn Jahren das Maß aller Dinge im deutschen Gespannsport. Sieben Mal holte sich das Duo vom RSC Pfarrkirchen seit 2013 die Deutsche Meisterschaft, einmal wurden sie Zweite.

Das aber war Oberpech. Auf ihrer Heimbahn in Pfarrkirchen hatten sie im Verlaufe des Renn-Nachmittags zum ersten Mal seit ewigen Zeiten mit technischen Problemen zu kämpfen. 2020 und 2021 wurde aufgrund der Corona-Pandemie kein Titel ausgefahren.

Im Kampf um die Europameisterschaft fehlte dem Duo aus Pfarrkirchen über Jahre das entscheidende Quäntchen Glück. Je dreimal wurden sie Zweite und Dritte.

In der vergangenen Saison war es dann endlich soweit. Im niederländischen Eenrum holte sich Markus Venus den ersten EM-Titel seiner Karriere, aber nicht mit dem an Corona erkrankten Markus Heiß, sondern mit dessen Vertreter Markus Eibl, Vorstand beim RSC Pfarrkirchen und viermaliger Europameister (2008, 2010, 2012 und 2013) im Boot von Tommy Kunert.

Als Heiß wieder genesen war, gewannen Venus/Heiß die Deutsche Meisterschaft (exakt: DMSB-Meisterschaft) in Berghaupten. In der Saison 2022 traten die beiden nahezu perfekt auf. Nur in Hertingen mussten sie den Briten Mitchell Godden/Paul Smith den Sieg überlassen, als sie beim Start einen Aufsteiger hatten.

Vor zwei Wochen verkündete Markus Venus im Gespräch mit SPEEDWEEK.com die Hiobsbotschaft: «Bei Markus haben die Ärzte drei Bandscheibenvorfälle festgestellt. Er kann vorerst nicht weiterfahren. Ich habe daher nach Ersatz für die kommende Saison gesucht, aber bisher niemand Passenden gefunden. Ich muss daher schweren Herzens sagen, dass ich nicht weiter mit dem Bahngespann fahren werde, wenn ich keinen geeigneten Passagier finde.»

Die Bahnsportfans und vor allem die Liebhaber der Seitenwagenklasse können jedoch aufatmen. «Markus Eibl hat mir als Beifahrer zugesagt, wir werden die kommende Saison miteinander bestreiten, bis es Markus wieder besser geht», freute sich Markus Venus jetzt über seinen Clubvorsitzenden vom RSC Pfarrkirchen.

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